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Was tun wenn die Flatrate gekündigt wird?

24.04.2008,

Die Flatrate gibt es heute in verschiedensten Ausführungen: Für die Internetnutzung ist sie mittlerweile praktisch Standard, im Festnetzbereich wird sie es gerade und auch im Mobilfunkbereich ist sie mehr und mehr im Kommen. Der Nutzer welcher sich die Flatrate zulegt, tut dies in der Regel um vollkommen unbegrenzt einen Dienst in Anspruch nehmen zu können, beispielsweise über längere Strecken hinweg zu telefonieren. Die wenigsten Verbraucher denken hierbei an die Möglichkeit trotz Flatrate zu viel zu telefonieren. Doch nun mehren sich die Fälle, in welchen genau dies der Fall ist. Die Folge ist dann in der Regel die Kündigung.

In der Vergangenheit kam dies beispielsweise bei Arcor vor. Begründet wurde dies meist mit einer Nutzung die über „private Nutzung“ hinausgeht. Laut Arcor gab es beispielsweise Fälle in denen täglich 5000 Faxe verschickt wurden. In anderen Fällen wurde neun Stunden pro Tag telefoniert. Beides war dem Anbieter zuviel, dem Kunden wurde gekündigt. Ein kritischer Punkt dabei war immer wieder die Nutzung des Flatrate – Angebotes bezüglich Auslandsgespräche. Hier kam es in der Vergangenheit angeblich immer wieder zu einer Art des Missbrauchs, in denen angeblich in unzumutbarer Weise das Angebot genutzt wurde. Laut Arcor wurden die jeweiligen Personen aber stets vorher angeschrieben und gebeten ihr Verhalten zu ändern.

Kündigungsfälle gab es auch bei Congstar und E – Plus. Nicht immer wurden konkrete Gründe durch den Anbieter genannt, was zu wilden Spekulationen im Internet geführt hat. Kunden denen mit Kündigung gedroht wird, oder bei denen sie gar schon vollzogen wurde, wird geraten, dies nicht einfach hinzunehmen und widersprechen, möglichst in schriftlicher Form. Wichtig dabei ist es seinen Anbieter darauf hinzuweisen, dass eine intensive oder geschäftliche Nutzung in den AGB´s nicht ausgeschlossen ist.

Im Notfall kann der Nutzer nach der Kündigung sich immer noch einen neuen Anbieter suchen: Fälle in denen Vielnutzer bei einem anderen Anbieter nicht mehr angenommen wurden, sind nicht bekannt…



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Internet Flatrates wurden in der Vergangenheit immer preiswerter, so daß sie heute eine günstige Alternative zu Volumentarifen darstellen, insbesondere da eine ständige Kostenkontrolle nicht von Nöten ist.

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